Die neuen Stanz- und Prägeformen

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Wie Ihr vielleicht schon gesehen habt, gibt es im neuen Jahreskatalog 2019–2020 keine Stanz- und Prägemaschine mehr, da Stampin’ Up! sich vom bisherigen Hersteller Sizzix getrennt hat.

Allerdings wird es weiterhin Stanzformen und Prägeformen geben. Diese sind von einem neuen Lieferanten. Demzufolge unterscheidet sich auch die Verwendung der Formen in der neuen Ausführung ein wenig von der früheren Machart. Sowohl die Stanz- und Prägeformen der alten als auch der neuen Ausführung lassen sich mit jeder beliebigen Stanz- und Prägemaschine verwenden. (In manchen Fällen muss man jedoch Anpassungen vornehmen und zum Beispiel Zwischenunterlagen nutzen, weil der Abstand zwischen den Walzen von Hersteller zu Hersteller gegebenenfalls leicht variiert).  Um dies auszugleichen, kann man eine Platte für 3-D-Prägeformen für 12 Euro (Bestellnr: 149658) bestellen.

Diese neue Platte gleicht bei Geräten mit einem Walzenabstand von 21 mm (BigShot) den Stärkenunterschied zwischen den bisherigen Tiefen-Prägeformen und der neuen 3-D-Prägeformen  aus. Das heißt: Im Sandwich ersetzt die Platte für 3-D-Prägeformen nun die Standardstanzplatten und gewährleistet somit weiterhin bestmögliche Präge-Ergebnisse.

So wird das Prägesandwich dann aufgebaut:

  • Die unterste Lage bildet die Grundplattform der BigShot. Bei anderen Geräten verwendet Ihr die mitgelieferte Standard-Plattform.
  • Dann leget die 3-D-Prägeform mit dem Papier in die Mitte.
  • Darauf platziert Ihr dann die Platte für 3-D-Prägeformen.

Aufgrund der Unterschiede zwischen den diversen Geräten und Plattformen ist gegebenenfalls eine Zwischenunterlage (Bogen Fabkarton) erforderlich, um die gewünschten Präge-Ergebnisse zu erzielen.

Ohne die Platte für 3-D-Prägeformen müsst Ihr mehrere Zwischenunter-lagen verwenden. Bei den meisten Geräten entspricht dies drei bis fünf Bögen Farbkarton. Beginnt beim Ausprobieren bitte zunächst mit wenigen Bögen. Fügt dann weitere hinzu, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Stampin’ Up! ist nicht dafür verantwortlich, Produkte zu ersetzen, die durch ein für die Maschine zu dickes Sandwich beschädigt werden.

Eine weitere Änderung bei der Umstellung  ist, dass alle Stanzformen ab jetzt nur noch „Stanzformen“ genannt werden. Sie werden nicht mehr nach ihren Eigenschaften, d. h. danach ob sie offenflächig (auf Stempel abgestimmt), detailreich oder zur Verwendung an Kanten gedacht sind. Auch die Prägeformen heißen nun schlicht und einfach „Prägeformen“. Davon wird es zwei Arten geben: Standard und 3-D (letztere sind detailreicher und filigraner gestaltet als die Standard-Prägeformen).

Für die Stanzformen, die auf Stempel abgestimmt sind  wird ein hochwertiges Metall verwendet, das dünner als vorher, aber ebenso stabil und langlebig ist. Die neuen Stanzformen besitzen innen an den Klingen eine zusätzliche Lippe. Wurde eine Stanzform der alten Ausführung auf einem gestempelten Motiv platziert, war rund um das Motiv ein schmaler Farbkartonrand zu sehen. Bei der neuen Ausführung umfasst die Stanzform den Rand des gestempelten Motivs. Folglich wird die Stanzform nicht mehr am Bereich rund um das Stempelmotiv herum, sondern am Rand des Motivs ausgerichtet. Beim Ausstanzen bleibt jedoch weiterhin ein Farbkartonrand rund um das Motiv bestehen.

 

 

 

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