Adventskalender 2012 von Kreativstanz – 19. Türchen

Willkommen bei meinem Adventskalender. Das heutige Türchen beinhaltet ein Gedicht, welches ich gestern im Kindergarten vorgelesen habe. Viel Wahres ist darin zu lesen, jedenfalls für mich. Ich möchte auch immer alles und dann auch noch perfekt machen und hetze durch die Zeit, durch mein Leben. Da ich von vielen weiß, denen es genauso geht, möchte ich heute allen denen diesen Eintrag widmen:

 

Gedanken einer Mutter!

 

 Eisig weht der Wind ums Haus
und es ist schon kälter drauß’.
Schaue ich auf den Kalender –
liebe Zeit – es ist November!

 

Oh, du Schreck, da fällt mir ein
bald wird wieder Weihnacht sein!
Alle reden vom Besinnen,
doch wie soll ich es beginnen?

 

Muss doch kochen, putzen, waschen,
schlepp’ dann täglich volle Taschen,
zum Verzehr recht zart und fein
zehnerlei Gebäck muss sein.

 

Ach, was soll ich wieder schenken?
Keine Zeit um nachzudenken!
Soll ich mir die Mühe machen
selbst gestalten all die Sachen?

 

Für die Omas, Onkel, Tanten,
all die lieben Anverwandten,
für die Kinder, meinen Mann!
Oh, wie fange ich’s bloß an?

 

Basteln, Häkeln, Stricken, Weben,
allen will ich etwas geben.
Komme dabei zu dem Schluss,
dass ich in die Stadt geh’n muss.

 

Ja, die Stadt, die vielen Lichter!
Strahlend kindliche Gesichter!
Vor und hinter Weihnachtsbuden
tummeln Mädchen sich und Buben.

 

 Doch die Mütter seh’ ich hasten,
können weder ruh’n noch rasten.
Ihre Blicke, die sind leer –
Weihnachtsfreuden gibt’s kaum mehr.

 

 Soll das der Sinn des Festes sein,
dass uns die Hektik wickelt ein?
Nein, meine Lieben werden’s seh’n
heuer wird es anders geh’n!

 

 Wir setzen uns gemeinsam hin
und finden weihnachtlichen Sinn
wenn wir zusammen all die Sachen
im Kreise der Familie machen.

 

 Die Zeit, die wir uns dabei schenken,
das sollten wir einmal bedenken,
bringt Freude und Zufriedenheit
in der schönen Weihnachtszeit!

 

Von wem dieses Gedicht stammt, weiß ich nicht, mir haben es die Kindergärtnerinnen gegeben.

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