Impressionen der letzten Stempelparty

WS Ester Fotos3

So nun zeige ich Euch wie versprochen noch die Fotos vom Conny, die sie während der Stempelparty am Samstag gemacht hat. Dieser Hase war Ihr letztes Foto, nachdem sie Fluchtartig ihren fiebrigen Sohn nachhause bringen musste. Liebe Conny Danke für Deine tollen Eindrücke dieser schönen Party. Ja und alle haben fleißig gebastelt.

WS Ester Fotos5Damit auch Mütter in Ruhe basteln konnten, hat Ester parallel dazu mit den Kindern Hasenboxen wie auf dem ersten Foto, gemacht.

WS Ester Fotos10

Die “Großen Mädels” machten als erstes die Diamantbox. Und drei davon hat die Conny abgelichtet, seht was für tolle Boxen sie gewerkelt haben.

WS Ester Fotos4

Danach kam mein Lieblingsprojekt die Karte mit dem sooo süßen Lamm. Da die Mädels schon so fit sind, haben sie es ziemlich ohne Hilfestellung geschafft. So hatte ich Zeit, die Karte für Ester zu machen, damit sie die Kinder beschäftigen konnte. Und dabei hat mich die Conny erwischt ;-)

WS Ester Fotos7

Ganz versunken in der Arbeit, und auch total schief sitzend. Da brauch ich mich nicht wundern, wenns im Kreuz immer zwickt ;-) Grins…

WS Ester Fotos6

Und das sind die Karten von allen Mädels, jede hat es ein kleines bischen anders gemacht. Ich finde Euere Ausführungen total schön! Zum Vergrößern einfach auf das Foto klicken.

WS Ester Fotos1

Ich muss sagen, dass ich es immer faszinierend finde, wie kreativ Menschen in der Gruppe sind. Da macht eine das so, dann fällt der anderen ein, sie könnte es ja so ähnlich machen, und so inspirieren sich alle gegenseitig.

WS Ester Fotos8

Und das schöne bei Stampin’ Up! ist, dass egal ob man begabt ist, oder nicht, mit Stempel und Stanzen kann jede/r ein gutes Ergebnis erzielen. Weil einen Stempel abzustempeln, und etwas ausstanzen, das ich so einfach. Und man sieht im Nu einen Erfolg. Ganz im Gegensatz zu anderen Hobbys. Strick mal einen Schal, da hast Du nach Tagen erst ein Ergebnis – bei mir dauert das sogar Monate ;-)

WS Ester Fotos9

Und als letzte machten wir entweder ein Lamm, oder einen Hase, je nach Belieben konnten die Teilnehmerinnen wählen. Die Idee mit der Schleife hatte eine der Mädels, und dann gab es auch noch Haarschleifen für die Tiere.

WS Ester Fotos2

Liebe Mädels, es hat viel Spaß gemacht mit Euch und ich hoffe, Ihr habt auch zuhause weiterhin viel Spaß beim Basteln. Denn mir ist es natürlich auch wichtig, dass Ihr Euere Produkte ganz oft verwendet, die sind zu Schade um im Schrank zu liegen. Ich verschenke mittlerweile nur noch Goodies als Dankeschön. Da freut sich jeder darüber, ob Friseur, Arzt, Verkäuferin usw. So und jetzt muss ich Euch noch etwas ganz besonderes zeigen. Die Manu eines der Mädels der Stempelparty kam doch tatsächlich mit Goodies an. Ein Goodie für mich als Dankeschön, dass sie dabei sein durfte. BOOOOAAHH da war ich aber platt. Das ist doch total süß. Da bekomme ich ein Geschenk dafür, weil sie es so schön findet, mir mir zu basteln. Danke liebe Manu!! Ich bin heute noch ganz begeistert und seht her, was ich schönes bekommen habe: Küsschens im Körbchen:

WS Ester Projekt9

 

Wärmefasten – Sei kein Frosch

Sei kein Frosch

Ich habe Euch gewarnt, dass Ihr die Pyramidentiere jetzt öfters zu sehen bekommt. Das Stempelset „Playful Pals“ mit den dazugehörigen Thinlits “Freunde mit Ecken und Kanten” ist einfach zu süß. Heute zeige ich Euch einen Frosch. Den kann man vorne den Kopf öffnen, um den Inhalt heraus zu holen. Einfach die Laschen nicht zukleben, sondern nur einstecken. Ja und was hat es mit dem Fosch zu tun? Also ich musste mir gestern Abend sagen: “Sei kein Frosch”, denn wer schon mal bei einem meiner Workshops zuhause war, kennt unseren Partykeller, der aber meistens für die Workshops genützt wird. Um diesen warm zu bekommen, muss ich schon 1 1/2 Tage vorher die Heizung voll aufdrehen. Gesagt, getan. Gestern Nachmittag bin ich also in den Keller gegangen, weil ich den Tisch für die Geburtstagsparty decken wollte, als ich merkte, dass der Keller eiskalt war. Nach zwei Tagen heizen. Tja und mein Mann hat dann festgestellt, dass unsere Heizung sich nicht einfach nur aufgehängt hat, was hin und wieder mal vorkommt, sondern diesmal echt defekt ist. Ich kann Euch sagen, dass ist ein Schrecken gewesen. Sowas natürlich am Freitag um 17 Uhr. Den Sanitärnotdienst angerufen und er hat gesagt, er versucht ob er im Großhandel noch jemanden erreicht. Dann die erlösende Nachricht, die benötigten Teile sind auf Lager und werden per Expresspaket zugestellt. Wir haben wenigstens eine Solartherme, die uns wenigstens noch etwas warmes Wasser geliefert hat. Aber zum Duschen hat es für alle nicht mehr gereicht. Und man hat auch so am Abend gemerkt, wie die Räume langsam auskühlen. Wir hatten riesen Diskusionen, ob wir die Geburtstagsparty in eine Gaststätte verlegen. Aber wir haben uns dann entschlossen, es nicht zu tun, sondern statt im Keller lieber eng und kuschelig im Wohnzimmer zu feiern, da wir dort sowieso mit Heizstrahler den Raum warm gehalten haben. Aber es kam dann heute Vormittag der Monteur und hat unsere Heizung nach 1 1/2 Stunden wieder repariert. Das Wärmefasten hatte ein Ende. In solchen Zeiten schätzt man erst mal, welchen LUXUS wir haben. Wir können einfach die Heizung aufdrehen. Andere Menschen können das nicht, und ehrlich gesagt, ich möchte es nicht missen. Ich könnte auf vieles verzichten, aber WÄRME ist für mich unverzichtbar. Wo ich doch so eine Verfrorene bin. Ein Eisbär ;-) Bis die Heizung wieder ging, habe ich schon mal die Sonne aufgehen lassen mit zwei Pizzasonnen:

Sei kein Frosch Sonnenpizza2

Die Pizzasonne habe ich nach einem Video bei You Tube gemacht, eine mit Spinat wie im Rezept, und die oben abgebildete mit einer Hackfleischfüllung. Das hat supertoll geschmeckt an der Geburtstagsfeier. Es ist auch gar nicht so schwer und echt der Hingucker. Ja und vorhin habe ich mich auf das Sofa gekuschelt, eine DVD angesehen und mich gefreut, dass es so warm im Haus ist. Die kaputte Heizung hat dafür gesorgt, dass ich die Weihnachtssachen jetzt wieder sauber in die Kartons verstaut haben, und weil die Ostersachen genau daneben sind, hab ich die gleich genommen und schon die ersten Eier aufgehängt. Damit das Küchenfenster nicht so leer ist. So früh war bei uns noch nie für Ostern dekoriert. Aber ehrlich gesagt, wenn ich die Weihnachtssachen nicht eingeräumt hätte, wäre es dem Monteur nicht möglich gewesen, an die Heizung ranzukommen. Kennt Ihr das auch? Man stellt die Sachen oft einfach in den Dachboden und verräumt sie nicht richtig. Aus den Augen, aus dem Sinn. ;-)

Sei kein Frosch Sonnenpizza1

Exposion Pyramidenbox Aus dem Häuschen

Colorationen im Vergleich8Diesmal habe ich eine Explosion-Box gemacht, in Pyramidenform. Bei einer Explosion-Box ist normalerweise ein Deckel, allerdings wußte ich nicht, wie man solch einen macht. Denn wie der Name schon heiß, explodiert die Box dann, wenn man den Deckel hebt und die Seitenteile fallen nach außen und man sieht das Innenleben.

Colorationen im Vergleich7Ich liebe Pyramiden, und in der Convention wurde so eine ähnliche Box ausgestellt, und wenn man – bei der ausgestellten Box gab es einen Deckel, diese öffnet, kam ein Marktplatz mit Weihnachtsbaum zum Vorschein. Gewerkelt mit dem Stempelset “Aus dem Häuschen”.

Colorationen im Vergleich6Mein Weihnachtsbaum besteht aus 8 ausgestanzten Tannenbäume mit der Tannenbaumstanze gemacht, mittig gefalzt und wie ein Stern aneinander geklebt. Verwendet habe ich die Faben Farngrün und Aquamarin.

Colorationen im Vergleich5Die Pyramidenbox hat eine Papiergröße von 10,5″ x 12″. Auf der 12″-Seite mittig (bei 6″ eine Markierung setzen. Von der Markierung zu den beiden gegenüberliegenden Ecken zu einem Dreieck schneiden. Dieses Dreieck hat nun alle Seiten 12″ lang. Diese werden wieder in der Mitte markiert und die Markierungen verbunden, so dass man vier Dreiecke erhält. Ich habe für die Innenseiten leicht kleinere Dreiecke ausgeschnitten, welche ich bestempelt habe. Gestempelt habe ich mit Lagunenblau und bemalt mit:

Colorationen im VergleichIch habe drei Varianten ausprobiert, auf dem Bild oben seht Ihr die Übersicht der verschiedenen Marker/Mischstifte. Und folgende die vergrößerten Einzelansichten:

Colorationen im Vergleich4Die Mix-Marker sind wie Copic-Stifte zu verwenden, in einer Packung sind drei Helligkeitsstufen enthalten. Der Vorteil bei den Mix-Markern ist, dass sie sich vermischen (mixen), so dass man danach keine Striche mehr sieht. Das lässt sie sehr edel aussehen. Mit den drei Helligkeitsstufen kann man Schattierungen machen. Die Profis fangen mit den dunkelsten Stellen an, und arbeiten sich dann immer heller, wobei dazu immer mit der helleren stelle nicht nur die zu bemalende Stelle angemalt wird, sondern auch die bereits dunkler bemalten erneut übermalt werden. Um das gut zu können, bedarft es viel Übung, und vorallem auch etwas Talent, und Ahnung von Helligkeit/Dunkel/Schattierungen. Wer da talentiert ist, wird es leichter haben. Ich habe oben nur einfach wie mit drei Stiften gearbeittet. Wobei die hellerleuchteten Fenster mit den normalen Markern bemalt wurden, da ich keine gelben Mix-Marker besitze, sind schließlich doch nicht gerade die günstigsten.

Colorationen im Vergleich3Am schlechtesten gehen die Marker, die sind wie Filzstifte, man sieht zum Teil die einzelnen Striche, und sie sind Dunkler. Aber die Marker sind auch mehr zum Stempeleinfärben gedacht, oder um etwas in der gleichen Farbe wie Papier/Stempelabdruck zu beschriften. Dazu sind sie perfekt geeignet. Weiterer Vorteil, es gibt sie in exakt der gleichen Farbe wie die Papier-/Stempelfarbe. Sie sind günstig, sie können mit normaler Stempelauffüllfarbe wieder befüllt werden. Wer z. B. nicht so viele Stempelkissen kaufen möchte, kann auch mit Markern günstig die Stempel einfärben, wobei die Färbung nicht ganz so durchgängig gleichmäßig ist, wie wenn man einen Stempel in ein Stempelkissen drückt.

Colorationen im Vergleich2Mischstifte sind einfach zu benützen, langlebig und auch relativ günstig für alle, die mehrere Stempelkissen besitzen. Denn ich benutze z. B. nur einen Stift, er hat zwei Spitzen. Eine Spitze nehme ich für helle Farben, eine für dunkle Farben. So kommt man günstig sehr weit. Man kann mit den Mischstiften alle Farben aus dem Stempelkissen aufnehmen und auftragen. Wenn man frisch eingetaucht hat, ist die Farbe kräftiger, und wird mit jedem Strich heller. So kann man auch Schattierungen gut gestalten. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Papier manchmal zum franzen anfängt, wenn man zu oft darüber geht. Für Anfänger wurde ich erst mal zu einem Mischstift raten, vorausgesetzt, mehrere Stempelkissen sind vorhanden. So jetzt liegt es an Euch, zu entscheiden, mit was Ihr beginnen möchtet ;-)

Colorationen im Vergleich1

Eine Pyramide für eine liebe Dozentin

Hiero4Am Tag der Deutschen Einheit war ich auf einem Treffen Ältägyptischer Hieroglyphenleser aus Bayern. Die Dozentin nennt es passend zum Feiertag: Vereinigung von Unter- und Oberägypten ;-) Da kuckt Ihr jetzt wohl etwas verdutzt. Das habe ich bis jetzt nie erwähnt, dass ich Hieroglyphen lesen kann. Zwar nicht perfekt, aber immerhin doch so einiges. Natürlich kann ich das nicht wie eine Zeitung runterlesen. Dafür fehlt mir die Übung und die Zeit – manch einer kann sowas ja. Also ich muss mich halt hinsetzen und mit Hilfe des Wörterbuches dann anfangen zu übersetzen. Und das kann dauern ;-)

Hiero3Wie es zu diesem ungewöhnlichem Hobby kam? Tja das war im Jahr 2000, als ich mit meinem Mann unsere erste Ägyptenreise machten. Da hatten wir einen sehr netten Ägyptischen Reiseleiter, der immer mal was vorgelesen hat und so meinte: Hieroglyphen lesen ist ganz einfach, dass kann man in Deutschland sogar an der Volkshochschule (VHS) lernen. Na gut, wenn es so einfach ist, machen wir es doch. Wir hatten Glück, denn im Herbst 2000 startete ein Anfängerkurs an unsere hiesigen VHS. Schon nach ein paar Stunden merkten wir, das es doch nicht so einfach ist. Aber wir waren in einem sehr netten, unterhaltsamen Kurs, mit ganz lieben Leuten, also blieben wir einige Semester weiterhin. So vergingen die Jahre, wir heirateten und lasen immer noch Hieroglpyhen. Als ich dann mit dem ersten Kind schwanger war, hörten wir kurz vor der Geburt beide auf.

Hiero5Ja und nun sind 7 Jahre vergangen, in denen wir Hieroglyphen fast nie mehr angekuckt haben. Nicht weil wir es nicht wollten, es fehlt mit zwei kleinen Kindern einfach schlichtweg die Zeit. Mittlerweile liest auch meine beste Freundin schon seit einem Jahr Hieroglpyhen bei der gleichen Dozentin. Und sie erinnerte uns daran, dass doch immer am 3. Oktober das Treffen von ganz Bayern stattfindet. Ach komm, da gehen wir mit. Aber wir wollten unserer ganz netten und lieben Dozentin auch etwas mitbringen, daher bastelte ich eine Verpackung für Pyramidenförmige Schokolade (man kann es auch dreieckig nennen ;-)). Das Stempelset ist übrigens von Stampin’ Up!, heißt “On the Nile” und das bekam ich von meinen Bastelmädels geschenkt.

Hiero5Ja und dann ging es Freitag Morgen um halb Neun mit dem Zug nach München. Stehend, zusammengepfercht wie Sardinen in der Dose. 80 % aller Personen im Zug waren in Tracht, 40 % hatten eine Flasche/Dose Bier in der Hand – HALLO ES IST ERST HALB NEUN!!. Da könnt Ihr Euch denken, wo die hin wollten – Oktoberfest. Genau. Ja so kurz vor München wurde dann noch getanzt und gehüpft. Wäre ja alles ganz witzig gewesen, wenn wir nicht so eng eingepfercht gewesen wären und dadurch so warm war. Endlich kamen wir an und im Bahnhof ging es so ähnlich zu. Da die Maß Bier auf dem Oktoberfest so teuer ist, trinken alle vorher und nachher ihr eigenes Bier, das zum Teil in ganzen Kästen durch die Gegend geschleift wurde. WAHNSINN.

Hiero6Jetzt aber zu unserer Vereinigung aller Hieroglpyhenleser aus Bayern, es war ein sehr schönes Treffen und wir waren echt erstaunt, dass uns das alles doch noch so einfach gefallen ist. Wir haben damit gerechnet, nix mehr zu wissen. Aber es war immer noch ganz logisch in inseren Köpfen verankert. Es gab einen Text über die Aufzeichnung der Ägypter. die zum Abbau von Grauwacke ins Wadi Hammemet kamen. Es waren über 17000 Arbeiter, die dort 30 Tage lang Steine für Statuen und anderes abtrugen. Sehr interessant. Wir trafen nette Gleichgesinnte, und hatten einen schönen Tag. Auch die Heimreise war nicht mehr so beengt. Zwar standen wir wieder eine 3/4 Stunde lang, aber ganz locker in der Zugmitte, und singen tat auch keiner mehr, die Heimreisenden lagen irgendwie total müde in den Sitzen – diejenigen, die Sitze bekamen ;-)

Hiero1