Erntezeit – Herbstgruß – Schicksal eines kleinen Igels

Heute mal ein Herbstgruß an alle meine Leser, die hier sooo lange auf Beiträge warten müssen. Aber irgendwie ist gerade der Hund drin, ein Termin jagd den anderen und es ist keine Zeit zum Basteln. Aber bis Sonntag muss ich etwas haben, denn da ist wieder BlogHop-Zeit von Ideenreich durchs Jahr, wie immer am Achten des Monats um 8 Uhr.

Gestern kam dann noch eitwas anderes dazwischen, ich fand einen kleinen süßen Igel, nur 86 Gramm schwer im Garten. Leider war er nicht ganz so fit, torkelte etwas und hatte auch Ungeziefer auf sich, so dass die Frau der Igelhilfe Schwaben mir sagte, ich solle vorbei kommen, dann entfernt sie das Ungeziefer. Dabei stellte sie jedoch fest, dass er eine Wunde im Ohr hat, in der schon Fliegen-Maden leben, die wohl auch schon etwas sein Ohr zerfressen haben. Sie konnte nicht alle Maden entfernen, da diese wohl schon im Gehörgang des Kleinen Stachelpelzes sich kräftig vermehrt haben. Die Frau meinte, der Igel wird wohl nur noch 1-2 Wochen leben, bevor die Maden sein Gehirn zerfressen haben. Damit er nicht leiden musste, wurde er eingschläfert. Es war das erste Mal, dass ich einen Sterbeprozess beobachtet habe. Wie er schlief und atmete und es dann immer weniger wurde, bis sein Herz still stand. Mein kleiner Sohn sagte: “Mama wein doch nicht”, er war tapfer, bis wir im Auto saßen, dann weinte er. Wir haben ihn dann noch im Garten bestattet und hoffen, dass er es im Igelhimmel sehr schön hat. Traurig, aber so ist die Natur, nur die widerstandsfähigsten, kräftigsten und gesünderste überleben. Er war auch viel zu leicht für sein Gewicht. Getorkelt ist er wohl, da sein Gleichgewichtssinn wohl durch das zerfressene Ohr nicht mehr funktioniert hat. Jetzt liegt er auf unserem Vogelfriedhof.