Technik-BlogHop die Zweite: Whitewashing Technik

WhitewashingTechnik01Herzlich Willkommen auf meinem Blog beim “Technik-BlogHop die Zweite”. Ich bin Stampin’ Up!-Demonstratorin aus Augsburg und freue mich, dass Ihr vorbei schaut.

Logo Blog HopWahrscheinlich habt Ihr gerade die Bokeh Technik von Kirsten Wendland & Marlies Drusch gesehen. Schön dass Ihr jetzt bei mir gelandet seid. Nachdem Kerstin Cornils bereits das letzte Mal den BlogHop so toll organisiert hat, war ich sofort wieder dabei. Beim vorigen “Fröhlich durch dir Runde-Hoppeln” hatte ich eine in unseren Technikbüchern enthaltene Technik. Es war die Bleichtechnik, die ich auch mal machen wollte. Heute testete ich eine Technik, die sich noch nicht in meinem Technikbuch befindet, ich aber unbedingt noch brauche.

WhitewashingTechnik02Sie nennt sich “Whitewashing-Technik” und ich muss sagen, sie ist sooo einfach und gaaaaanz toll. Dazu benötigt man auch nicht viel:

Stempel zum ausmalen (möglichst größere Flächen)
VersaMark-Stempelkissen oder Craft Flüsterweiß
Weißes EmbossingpulverNachfüller Craft Flüsterweiß
Aquapainter (Wassertankpinsel)

WhitewashingTechnik06Zuerst wird das Stempelmotiv (hier Fuchs aus dem Stempelset Jolly Friends” mit VersaMark auf eien Farbkarton (möglichst dunklere Farbe wählen) und mit dem weißen Embossingpulver bestreut. Erhitzen bis das Pulver geschmolzen ist, nicht zu lange sonst ist das weiß gelblich verbrannt. Ich erhitze meines immer über dem Toaster oder über unserer Herdplatte (kein Induktion). Aber es gibt auch spezielle Erhitzungsgeräte (z. B. das von Stampin’ Up!).

WhitewashingTechnik04Nach dem Erhitzen nehmt Ihr nur einen kleinen Tropfen Nachfülltinte – meine Portion war für die acht Füchse zuviel, so dass ich danach noch was anderes ausgemalt habe. Jetzt mit dem Wassertankpinsel die Farbe aufnehmen und versuchen, diese nicht großartig mit dem Wasser zu vermischen. Das heißt, nicht an den Stift drücken, dann kommt nicht viel raus. Damit jetzt die Motive nach Belieben ausmalen. Es kann auch nochmals darüber gemalt werden, wem es zu hell ist.

WhitewashingTechnik05Hier sieht man auch den Unterschied zwischen Flüsterweißer Stempelfarbe und Weißem Embossing. Wenn man richtiges Weiß will, muss man Embossen. Alles andere ist nicht deckend. Bei mir ist der Fuchs ganz oben links mit viel Farbe gemalt, aber auch dieser trocknet so aus, dass die bräunliche Papierfarbe wieder erscheint. Es ist eine sehr einfache Technik und macht wirklich Spaß. Wenn das Flüsterweiß getrocknet ist, kann man mit dem Wassertankpinsel auch noch andere Farben auftragen. Ich habe das aber nicht probiert. Bevor ich Euch nun das letzte Bild zeige, wo dieses Technik super passt, schicke ich Euch noch zu Katja Müller weiter. Ich wünsche Euch noch viel Spaß beim weiterhoppeln, danke Euch für Eueren Besuch und würde mich über einen Kommentar sehr freuen – oder über weitere Besuche bei mir.

WhitewashingTechnik03Die Mumien und Skelette sind mit dem Stempelset “Cookie Cutter Halloween” und der Lebkuchenmännchenstanze gestempelt/gestanzt. Außerdem seht Ihr auf dem Foto die Spitze meines Aquapainter, sie wurde wieder sauber nach dem auswaschen. Aber bitte gleich nach dem werkeln reinigen. So dann viel Erfolg wenn Ihr es nachmacht.

13 Gedanken zu „Technik-BlogHop die Zweite: Whitewashing Technik

  1. Hallo chrissi, ich nehme meist auch immer die Farbe aus dem Stempelkissendeckel. Aber bei Flüsterweiß kommt bei mir nix im Deckel an. Vielleicht ist es aber auch nicht mehr so frisch 😉 LG Geli

  2. Hey Angelika,
    danke für die Idee mit dem Nachfüller zu arbeiten. Ich habe für kleine Projekte immer die Farbe aus dem Stempelkissendeckel aufgenommen.

    Liebe Grüße
    chrissi

  3. Wie cool, Angelika,
    diese Technik war mir auch noch neu, und die Umsetzung ist dir sehr gut gelungen! Danke dir fürs Zeigen und Erklären!
    Verena

  4. Hallo Angelika,
    eine interessante Technik, die ich auch unbedingt mal Ausprobieren möchte. Danke fürs Zeigen!
    Sonnige Grüße
    Conny

  5. Pingback: Blog Hop Technik No.2 | Stampin' Up! Bremen: Workshop und Partys

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.